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Jul

Runen und ihre Verwendung

   Geschrieben von: Lena   in Runen

Exif_JPEG_PICTURERunen waren ein fester Bestandteil des Lebens der nordischen Völker. Noch heute zeugen mit Runen gezierte Steindenkmäler, Waffen, Schmuckstücke sowie Alltagsgegenstände von ihrer Präsenz.
Was bekannt und durch diverse Funde bestätigt wurde ist, dass Runen die Funktion eines Alphabets erfüllten. Bis auf eine kurze Phase im hochmittelalterlichen Skandinavien diente das Futhark jedoch nicht zur Alltagskommunikation und war auch nicht darauf ausgelegt.
Runen sind Sinnbilder und dienen diesen als Energieträger. Dem entsprechend ist ihre Verwendung auch wesentlich vielschichtiger, als die einfacher Buchstaben. Heute nutzen spirituelle Menschen auf der ganzen Welt wieder Runen, um mit ihnen sowohl magisch, als auch divinatorisch zu arbeiten. Nicht alle der folgenden Verwendungsmöglichkeiten sind historisch belegt – die langjährige Praxis der Runenarbeit bestätigt jedoch ihre Wirksamkeit.

Divination
Einer der heutigen Hauptaspekte in der Arbeit mit Runen liegt in der Divination. Auch wenn zahlreiche Zeugnisse aus vergangenen Tagen eindringlich vom Runenwurf berichten wird die Art und Weise des Umgangs vermutlich eine Andere gewesen sein.
Runen sind viel mehr, als ein simples Werkzeug zum Wahrsagen, zu welchem sie mitunter „Missbraucht“ werden. Sie sollten niemals in ihres Symbolik und Wirkweise mit Tarotkarten gleichgesetzt oder analog verwendet werden. Runen sind an erster Stelle sehr kraftvolle magische Zeichen. Jede Form der Arbeit mit ihnen ist ein magischer Akt und sollte bewusst zelebriert werden. Durch das Werfen der Runen beeinflusse ich bereits das Energiefeld um mich herum. Die Runen zeigen energetische Einflüsse, die sich unbewusst auf die tiefsten Ebenen unserer Seele auswirken können.

Runenritzen
Runen wurden schon immer in Holz eingeritzt. Später folgten auch andere Materialien wie Horn, Elfenbein oder Stein. Geritzt werden meistens einzelne Runen, Runenformeln oder Binderunen.
Anschließend werden die Linien der Runen mit Blut oder roter Farbe nachgezeichnet. Zum einen verbessert dies ihre Sichtbarkeit und zum anderen handelt es sich hierbei um einen magischen Akt. Das Runenfärben dient dazu sie mit Energie aufzuladen. Viele andere Kulturen kennen ebenfalls diesen Brauch der verwendet wird um den Geist des Zeichens „hinein zu färben“. Mit dem Färben erfolgt die Verwandlung und Beseelung der Rune.
Allem, was mit den eigenen Händen geschaffen wird, wohnt Magie inne. Allein durch das Anfertigen der Runen arbeite ich bereits mit ihren Energien und sie beginnen auf mich zu wirken.
Möchtest Du also die Potenziale einer bestimmten Rune für Dich nutzen, so gibt es nicht besseres als sie selbst anzufertigen und sie anschließend bei Dir zu tragen.

Binderunen
Binderunen ähneln vom Grundprinzip stark der Sigillenmagie. Die Kräfte verschiedener Runen werden miteinander kombiniert. Hierzu werden alle ausgewählten Runen miteinander verbunden. Hierdurch vereinen sich ihre Kräfte. Achte dabei darauf, dass Du keine Runen mit gegensätzlichen Energien miteinander kombinierst.
Binderunen können extrem kraftvolle Zeichen sein. Ihre Herstellung und der Umgang mit ihnen erfordern eine sichere Basis und viel Erfahrung.

Runenformeln
In der Edda finden sich Runenformeln für nahezu jede Lebenslage. Im Prinzip kann jeder diese ablesen und anwenden. Die einfachste Form der Anwendung besteht darin sie in einer entsprechenden mentalen Haltung zu ritzen.
Natürlich können auch eigene Formeln entwickelt werden. Dies setzt fundierte Kenntnisse der Materie voraus!

Runenstellungen
Jede Rune lässt sich durch eine Stellung des Körpers oder der Hände darstellen. Das Runenstellen soll die Energien der entsprechenden Rune auf die Person übertragen. Die Kräfte fließen durch Deinen Körper und gehen so auf Dich über.
Runenstellungen sind eine tolle Möglichkeit um die energetischen Potentiale einer Rune am eigenen Leib zu erfahren. Mit diesen Haltungen kann es Dir leichter fallen einen tieferen Zugang zu ihnen zu erhalten.
Eine Rune haben die meisten magisch arbeitenden Menschen schon dargestellt: Algiz. Die klassische Position zum Anrufen der Energien (Aufrecht hinstellen, die Arme links und rechts abgewinkelt in die Höhe wie bei einem Y ).

Runenintonierung
Jeder Rune wird ein Laut zugeordnet ( siehe Phonetik). Ähnlich wie beim Runenstellen kann durch die Intonierung dieses Lautes eine Verbindung zur Rune aufgebaut werden. Über diese Verbindung findet dann eine Übertragung der Energien statt. Du wirst zur Rune. Die Kombination von Runenstellungen und – intonierung ist besonders effektiv.
Den Laut kannst Du leise flüstern, murmeln, singen, laut brüllen oder nur in deinem Geiste formen – ganz nach Deinem Belieben. Höre einfach auf Dein Bauchgefühl.

Dieser Beitrag wurde geschrieben am Dienstag, Juli 29th, 2014 um 18:43 in der Kategorie Runen. Du kannst via RSS 2.0 alle Antworten auf diesen Beitrag verfolgen. Du kannst ebenfalls einen Kommentar schreiben, oder die Trackback-Funktion Deiner eigenen Seite verwenden.


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