... Warnhinweise zu ätherischen Öle ...

Aufführung reizender und toxischer Öle

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Ätherische Öle sind hoch konzentrierte Substanzen, die nicht nur gut riechen, sondern deren Inhaltsstoffe auch Risiken bergen.
Grundsätzlich können alle ätherischen Öle Hautreizungen auslösen und sollten unzugänglich für Kinder sowie Tiere aufbewahrt werden.
Für Kinder solltest Du zudem grundsätzlich eine deutlich geringere Dosierung verwendet und von dem Gebrauch von reizenden, toxischen oder giftigen Ölen komplett absehen.

Die folgenden Ausführungen sollen Dir zur Orientierung dienen. Ich bin kein Fachmann und daher kann ich keine Garantie für die Vollständigkeit und Korrektheit der Angaben übernehmen. Bitte informiere Dich umfassend bei einer Fachfrau, einem Fachmann, Arzt oder Apotheker.


Grundsätzlich nicht verwenden
Folgende ätherische Öle sollten grundsätzlich nicht von Laien verwendet werden, da sie einen hohen Ketongehalt aufweisen und neurotoxisch sowie abtreibend wirken:
Beifuß, Poleiminze, Raute, Santolina, Schopflavendel, Thuja, Wermut, Ysop

Folgende ätherische Öle sollten nur mit größter Vorsicht verwendet werden:
Bittermandel, Calamus, Eberrautenöl, Kampfer, Jaborandi, Meerrettichöl, Salbei, Senföl, Speik-Lavendel, Rainfarnöl, Thuja, Wurmsamenöl


Hautreizende Öle
Folgende ätherische Öle sollten grundsätzlich nicht in Kontakt mit der Haut kommen, da sie diese bereits in einer geringen Konzentration stark reizen. Verwende sie daher nicht in Badesalzen, Salben, Massageölen oder Kosmetika.
Bohnenkraut, Cassia, Fenchel, Kümmel, Nelke, Oregano, Thymian, Zimt, Zwergkiefer

Folgende ätherische Öle wirken ab einer Konzentrationen von mehr als 1% hautreizend:
Angelikawurzel, Anis, Basilikum, Cajeput, Eisenkraut, Eukalyptus, Fenchel, Ingwer, Kampfer, Kardamom, Kiefer, Koriander, Lemongras, Limette, Mandarine, Melisse, Niaouli, Orange, Pfeffer, Pfefferminze, Tannen, Tagetes, Verbena, Zitrone

Folgende ätherische Öle reizen in Kombination mit Sonnenlicht die Haut:
Angelikawurzel, Bergamotte, Blutorange,  Bitterorange, Cistrose, Eisenkraut, Fenchel, Johanniskraut, Karottensamen, Kreuzkümmel, Lavendel, Limone, Mandarine, Orange, Petitgrain, Verbena, Zitrone


Nicht für Schwangere geeignet
Folgende ätherische Öle sollten nicht in der Schwangerschaft verwendet werden, da sie z.B. Wehen auslösen können:
Angelikawurzel, Anis, Basilikum, Beifuß, Bohnenkraut, Cistrose, Dost, Eisenkraut, Estragon, Fenchel, Jasmin, Kampfer, Koriander, Lemongras, Majoran, Melisse, Minze, Muskat, Muskatellersalbei, Myrrhe, Nelke, Oregano, Petersilie, Pfefferminze, Rose, Rosmarin, Salbei, Schopflavendel, Sternanis, Thymian, Thuja, Verbena, Wacholder, Wermut, Ysop, Zedernholz, Zimt, Zypresse


An stillende Mütter
Du solltest mindestens zwei Stunden vor dem Stillen auf hohe Dosierungen jeglicher ätherischer Öle verzichten! Meide grundsätzlich:
Jasmin, Minze, Petersilie und Salbei.



Nicht für Allergiker geeignet
Folgende ätherische Öle sollten grundsätzlich nicht in der Nähe oder von empfindlichen, allergischen Menschen verwendet werden:
Baldrian, Basilikum, Bergamotte, Benzoe, Cassia, Eisenkraut, Fenchel, Jasmin, Kamille, Kiefer, Kreuzkümmel, Lemongras, Lorbeer, Pfefferminze, Melisse, Minze, Nelke, Orange, Rosmarin, Teebaum, Thymian, Ylang- Ylang, Zimt, Zitrone, alle Nadelöle, fast alle Zitrusöle


Nicht für Epileptiker geeignet
Folgende ätherische Öle sollten grundsätzlich nicht in der Nähe oder von Epileptiker verwendet werden, da sie einen epileptischen Anfall ausgelösen können:
Basilikum, Fenchel, Kampfer, Krauseminze, Rosmarin, Salbei, Wermut, Ysop, Zedernholz, Zypresse


Nicht für Menschen mit Bluthochdruck geeignet
Folgende ätherische Öle sollten grundsätzlich nicht von Menschen mit Bluthochdruck verwendet werden, da sie den Blutdruck ansteigen lassen können:
Eukalyptus, Ingwer, Rosmarin, Salbei, Thymian, Ysop , Zypresse


Bildquelle: Anna-Lena Wulf 

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