Archive for the ‘Allgemein’ Category

20
Mrz

Göttinnen Gleich wird geboren

   Posted by: Lena

…~ Jede Frau ist einer Göttin gleich! ~…

Heute erblickt GöttinnenGleich das Licht der Welt und ich bin ganz gerührt. Seit Anfang des Jahres habe ich fast jede freie Minute diesem Projekt geschenkt. Und jetzt ist Sie da …
… mein Dank gilt all den wunderbaren Frauen, die sich bereits auf GöttinnenGleich eingebracht haben und meinem Partner, der mir den Rücken frei hält und die Göttin in mir und jeder Frau ehrt.

GöttinnenGleich ist ein Reich von und für Frauen. GöttinnenGleich feiert die Göttinlichkeit in jeder Frau, ehrt uns in unserer Weiblichkeit und ruft unsere schöpferische Ur-Kraft an.

Mit GöttinnenGleich möchte ich eine Verbindung zwischen den spirituellen Aspekten von GöttinnenGlaube, nährenden FrauenWissen und der Kraft der Frauenbewegung schaffen. GöttinnenGleich ehrt die Göttin in jeder Frau, regt dazu an sich selbst zu verwöhnen und wertzuschätzen. Gleichzeitig zieht GöttinnenGleich auch ganz klare Grenzen wenn es um die weltweite Unterdrückung und Missachtung von Frauen geht. Sowohl Licht als auch Schatten haben auf GöttinnenGleich ihren Raum, damit der Wandel wirklich wird.
Wer sich verändert, verändert die Welt. Fühle die Welle und nun – sei die Welle! Aho!

Ich freue mich auf Deinen Besuch auf www.GoettinnenGleich.de und ganz besonders über Gästebucheinträge und weitere Beiträge für GöttinnenGleich. :-)

Herzensgrüße
Eure Lena

Heute ist der internationalen Tag der Nulltoleranz gegenüber der Genitalverstümmelung bei Frauen und Mädchen.

Nach Studien werden TÄGLICH die Genitalien von ca. 8000 Frauen verstümmelt. Es gibt unterschiedliche Formen, je nach Tradition.

 

… Geliebte Traditionen …

Part 1 – Ich bin ein Kind.

Meine Mutter nimmt mich an die Hand,
ganz fest hält sie mich.
Sie führt mich fort,
fort zur Hütte der Heilerin.
Stolz recke ich mein Kinn.
Was sollte ich auch anderes tun?
Ich bin nur eine,
nur eine unter tausenden,
tausende täglich.
Wir erreichen die Hütte.
Ich ziehe meine Unterkörper aus
und ich lege mich auf den Boden.
Die Heilerin kommt,
in ihrer Hand eine Rasierklinge.
Das Blut meiner Vorgängerin
klebt noch an ihr.
Neben mir krabbelt ein lustiger Käfer.
Die Heilerin spreizt meine Beine.
Frauen halten mich fest,
pressen mich auf die Erde.
Ich möchte mit dem Käfer spielen.
Die Klinge dringt in mein Fleisch ein.
Mein Blut fließt in Strömen.
Ich schreie.
Meine Klitoris fällt auf den Boden.
Die Klinge gleitet weiter,
fast schon sanft.
Wo ist denn nur der Käfer?
Zärtlich hält die Heilerin meine Schamlippen,
während sie sie Stück für Stück entfernt.
Die Inneren und natürlich auch die Äußeren.
Hoffentlich vergisst sie nichts.
Sie nimmt die nutzlosen Fleischstücke
und wirft sie achtlos zur Seite.
Ein kleiner Strohhalm.
Sie führt ihn in die blutige Masse ein.
Praktisch so ein Strohhalm.
Eine Nadel sticht mich,
immer wieder.
Dringt in meine Haut ein und wieder aus.
Endlich sind die Seiten meiner Vulva zusammengenäht.
Die Heilerin bandagiert meinen Körper,
von den Knöcheln bis zur Hüfte.
Der Käfer ist wieder da!

Part 2 – Ich bin eine Frau.

Sie haben mich verheiratet,
verheiratet mit einem guten Mann.
Er wollte mich,
weil ich wertvoll bin,
unangetastet,
und das beweisbar.
Heute ist unsere erste Nacht.
Er beugt sich über mich.
Ich rieche seinen Schweiß
und fühle seine Erregung.
Gleich wird er mich öffnen.
Der lustige Käfer ist wieder da.
Ich spüre wie sein Glied gegen die Narbe stößt.
Stoß um Stoß um Stoß.
Immer härter,
schneller.
Leise Flucht er vor sich hin.
Ob Käfer auch fluchen können?
Er fängt an zu keuchen,
härter, schneller
und doch bleibe ich verschlossen.
Er sieht mich an,
seine Lende bebt vor Erregung.
Er küsst mich auf die Stirn
und verlässt du Raum.
Wo ist denn schon wieder der Käfer hin?
Dann ist mein Mann wieder da,
in der Hand ein Messer.
Er lächelt mich sanft an,
spreizt zärtlich meine Beine.
Ich beiße auf meine Lippen,
während die Klinge durch meine Haut gleitet,
forschend immer weiter dringend,
um ein Paradies freizulegen.
Dann sind die Tore geöffnet,
frei für sein Glied.
Er dringt in mich ein,
stößt immer wieder zu.
Ja, ich bin sein.
Ein süßer Geruch liegt lieblich in der Luft,
als sich seine Samen mit meinem Blut vermischen.
Und der Käfer krabbelt über rote Erde.

Part 3 – Ich bin eine Mutter

Mein Leib ist dick und rund,
Wehen lassen mich erzittern.
Gleich werde ich neues Leben schenken.
Welch eine Gabe.
Der lustige Käfer steht mir bei.
Mein Tor zum Paradies ist noch zu klein,
so zückt die Hebamme eine Scherbe.
Das Glas dringt in meine Haut,
öffnet sie für mein Kind.
Warm umhüllt mich mein Blut.
Ich presse noch einige Stunden,
dann ist es da,
mein Kind.
Eine Tochter!
Wie schön.
Ich lächle dem Käfer zu.
Erneut gleitet das Glas durch meine Haut.
Ritsch ratsch.
Fort mit dem alten Narbengewebe!
Ritsch ratsch.
Schreie ich?
Ich spüre meinen alten Freund,
den Strohhalm,
wie er in mein blutiges Fleisch gleitet.
Auch die Nadel sticht mich wieder,
durchstößt meine Haut,
rein und wieder raus,
zu verschließen die Tore zum Paradies.
Doch ich spüre nichts,
fast.
Der Käfer hat sich sowieso schon längst wieder versteckt.
Meine Gedanken sind weit fort,
schöne Träume formen sich.
Lächelnd denke ich an den Tag,
an den Tag,
an dem ich die Hand meiner Tochter nehmen werde.
Ganz fest werde ich sie halten,
wie einst meine Mutter.
Ich werde sie zur Hütte der Heilerin führen
und dort wird sie wahres Glück empfangen.
Oh, wie reich sind wir Menschen,
wie besonders,
dass wir solche Traditionen haben.
Ich liebe sie,
unsere Traditionen.
Sie machen uns doch erst zu dem,
was wir sind.
Wie beschneiden eigentlich Käfer ihre Kinder?

25
Sep

Kampf-Emanze

   Posted by: Lena

Während meiner Abi-Zeit begannen irgendwann meine Jahrgangskollegen mich neckend als „Kampf-Emanze“ zu bezeichnen. Damals hatte ich dafür kein Verständnis. Es machte mich wütend und ich empfand die Bezeichnung als Beleidigung. In meinen Augen war ich vollkommen normal. 2 Jahre zuvor hatte ich begonnen mich mit Magie und dem Hexentum zu beschäftigen. Für Feminismus, Frauenrechte und Emanzipation habe ich mich bis zu dieser Zeit nie interessiert. Ich war einfach ich. Ich fühlte mich immer frei zu sagen und zu tun, was ich wollte. Es kam mir gar nicht in den Sinn, dass Frauen nicht gleichberechtigt sein könnten. Das lag absolut außerhalb meiner Vorstellungskraft. Und so verhielt ich mich auch. Und dann hieß es auf einmal, dass ich eine „Kampf-Emanze“ sei. Eine „Emanze“?  Emanzipiert ja und was war mit dem „Kampf“? Ich kämpfte doch nicht! Oder doch? Und wenn ja wofür?

Zeitsprung.

Kurz vor dem Frauenkongress Ende August war ein guter Freund meines Partners bei uns zum Grillen. Beide saßen gemütlich auf dem Balkon in der Sonne und unterhielten sich. Mein Schatz erzählte ihm gerade vom Frauenkongress. Er wich ein ganz klein wenig zurück und seine Miene verdüsterte sich. „Warum will sie dahin?“, fragte er abschätzend.
„Sie ist eine Feministin. Dort treffen sich Frauen um gemeinsam Erfahrungen in einem behüteten Rahmen auszutauschen, miteinander zu lernen, zu wachsen und auch einfach zu feiern. Ich glaube, dass das gut ist und es wird bestimmt eine tolles Erlebnis für sie.“
Ich kam dazu und er wich weiter zurück: „Wovor hast du Angst? Was denkst du gerade?“
Er überlegte und wollte nicht so recht raus mit der Sprache. „Du glaubst, dass sich dort lauter Männerhassende Kampf-Emanzen versammeln, auf euch rumhacken und verteufeln. Stimmt’s?“
Er grinste.
Ich setzte mich neben ihn und begann zu erzählen: „Vor einigen Jahren war ich auf einem anderen Kongress. Dort hielt eine Frau einen Vortrag darüber, wie schlecht alle Männer doch sein und dass nur eine ungebundene Frau für Frauen kämpfen kann, weil Männer die Sinne vergiften. Männer sein für alles Schlechte, für Kriege und Gewalt auf dieser Erde verantwortlich und wir müssten sie unterjochen, damit wieder Frieden auf diesen Planeten herrschen kann. Ich stand während der Rede auf und verließ den Raum. Ich überlegte ernsthaft den Kongress zu verlassen und abzureisen. Dann begann ich mich mit den Frauen zu unterhalten und ihnen zuzuhören. Es gab fast keine Frau, die diese extreme Ansicht gut hieß. Fast alle wollten nur eins: Gleichberechtigung. Es ging nicht darum, sich über einen Mann zu stellen. Die Frauen wussten, dass sie damit das gleiche Unrecht Männern antun würden, wie ihnen selbst angetan wurde. Es geht darum sich auf gleicher Augenhöhe zu bewegen.”
„Ja gut.“, sagte er: „ Hier in Deutschland herrscht doch aber Gleichberechtigung. Wozu brauchen wir sowas denn noch.“
„Wie viele Frauen und wie viele Männer hast du als vorgesetzte? Verdient deine Mutter das Gleiche, wie ihr Kollege?“
Er wurde nachdenklich und ich fuhr weiter: „Ich möchte dir noch etwas über die Frauen dort auf dem Kongress erzählen. Fast jede Frau, mit der ich mich dort unterhalten habe erzählte mir meist unter Tränen, dass sie körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt hat. Fast jede Frau dort wurde mindestens einmal in ihrem Leben, manchmal bereits als Kind misshandelt, verprügelt, an gegrapscht oder vergewaltigt. Ich glaube, dass darum einige wenige Frauen eine absolut ablehnende Haltung gegenüber Männern haben. Und das ist doch mehr als verständlich. Oder?“
Er nickte stumm.
„Wenn du vergewaltigt worden wärst, dein Leib geschlagen und geschunden – wärst du in der Lage Frieden zu schließen und dich dafür einzusetzen, dass ALLE MENSCHEN die gleichen Rechte haben, frei über ihren eigenen Körper bestimmen können und mit dem gleichen Respekt behandelt werden? Frauen wie Männer.“
„Ich weiß es nicht.“, sagte er bedrückt: „Aber hier ist es doch nicht so schlimm, wie zum Beispiel in Indien.“
„Alle 68 Minuten wird in Deutschland eine Frau vergewaltigt. Nach Statistiken ist jede 4. Frau in ihrem Leben mindestens ein Mal Opfer von strafrechtlich relevanten Formen von sexueller Gewalt. Wir reden jetzt nicht über dumme Sprüche oder angefragtes und unerwünschtes an den Hintern gegrapsche. Das erlebt so ziemlich jede Frau. Hast du eine Mutter, eine Schwester, eine Oma, eine Tante?“
„Ja.“
„Höchstwahrscheinlich ist eine von ihnen schwerst misshandelt oder vergewaltigt worden.“
Schweigen. Trauer und Bedrückung stand in seinen Augen.
„Darum brachen wir Kampf-Emanzen. Und wir brauchen noch viel mehr Männer, die in uns nicht abwerten und Angst haben, sondern und unterstützen und sehen, um was es eigentlich geht. Feminismus bedeutet nicht die Herrschaft von Frauen über Männer. Feminismus bedeutet die Gleichstellung ALLER MENSCHEN. Von dir und mir.“
Er lächelte.

Manchmal fängt Feminismus damit an sich der Angst und Vorurteile an zu nehmen. Auch den eigenen.

Zauberhafte Grüße
Lena

27
Jul

Was sind Runen?

   Posted by: Lena

Aus akademisch-wissenschaftlicher Sicht sind Runen altgermanische Schriftzeichen. Das Runenalphabet wird seinen ersten Buchstaben entsprechend „Futhark” genannt.

Es gibt unterschiedliche Alphabete mit zeitlichen und regionalen Abweichungen. Am bekanntesten sind das ältere Futhark mit 24, das jüngere Futhark mit 16 und das angelsächsische Futhork mit 33 Zeichen.

Runen waren ungefähr vom 2. bis zum 15. Jahrhundert n. Chr. im lebendigen Gebrauch. Dies ist der aktuell anerkannte Zeitraum, doch wie so oft scheiden sich hier die Geister.

Ursprünglich wurden Runen in Holzstäbe geritzt. Da Holz leicht verrottet sind leider nur wenige Zeugnisse erhalten.
Später wurden sie auch in Stein gemeißelt. Heute sind etwa 6900 mit Runen beschriftete Denkmäler bekannt. Diese befinden sich hauptsächlich in Schweden und Norwegen, jedoch auch in Dänemark, Deutschland, England, Irland, Island, den Niederlanden, Orkneys, auf Grönland und den Färöer- Inseln.
Runen wurden ebenfalls in Elfenbein geritzt oder zierten Alltagsgegenstände, Waffen sowie Schmuckstücke. Oftmals sollten so besondere Kräfte auf den jeweiligen Gegenstand übertragen werden.

Das Wort „Rune“ lässt uns bereits erahnen, dass sich mehr hinter diesen alten Zeichen verbirgt, denn es bedeutet so viel wie „Geheimnis“.
Auch wenn es sich bei den Runen um ein Alphabet handelt wurden sie ganz anders als unsere heutigen Buchstaben verwendet. Bis auf eine kurze Phase im hochmittelalterlichen Skandinavien diente das Futhark nicht zur Alltagskommunikation und war auch nicht darauf ausgelegt.
Runen sind Sinnbilder und dienen diesen als Energieträger. Sie stehen für bestimmte Lebensweisheiten und ermöglichen eine tiefere Erkenntnis über die Zusammenhänge des Seins.
Sie reflektieren ebenfalls die germanische Mythologie und stellen eine Verbindung zwischen den verschiedenen Welten her. Sie Integrieren die Welt der Menschen in den Weltenbaum und ermöglichen den Austausch der Polaritäten.
Runen arbeiten dabei mit einer archaischen Ursymbolik, die einen bildlichen Zugang zu den tieferen Ebenen unserer Psyche herstellt.
Heute nutzen spirituelle Menschen auf der ganzen Welt wieder Runen, um mit ihnen sowohl magisch, als auch divinatorisch zu arbeiten. Runen sind dabei viel mehr, als ein simples Werkzeug zum Wahrsagen und sollten niemals in ihres Symbolik und Wirkweise mit Tarotkarten gleichgesetzt oder so verwendet werden.
Runen sind an erster Stelle sehr kraftvolle magische Zeichen. Jede Form der Arbeit mit ihnen ist ein magischer Akt und sollte bewusst zelebriert werden.

SG_Venus
Ganz sanft und leise kam sie in mein Leben.
Bereits bevor sie das Licht dieser Welt erblickte, hat sie mich verzaubert. Vor Jahren bin ich aufgebrochen, um sie zu finden. In mir. Der Weg war lang und gewunden, zugleich heilend, inspirierend, wandelnd und wachsend. Jetzt ist es soweit. Sie ist da. Und ich bin es auch.

Mein Partner war bei mir. Stand still hinter mir und legte eine Hand auf meine Schulter. Mit einem kleinen Knopfdruck wurde sie geboren. Die Seelengöttin.

Und nun freue mich sehr, Dich in der Seelengöttin willkommen heißen zu dürfen. Die Seelengöttin ist mein kleiner Hexen- und Göttinnenladen, der sich auf handgefertigte Göttinnen aus der eigenen “Hexenwerkstatt” und mit Liebe ausgesuchte Besonderheiten spezialisiert hat.
Ich möchte Deine Seele und Dein Herz mit meinen „Kindern der Göttin“ berühren, damit ihr Zauber in Dir lebt und Dich in Deinem Inneren berührt. Der göttliche Funke tanzt in jedem Menschen, in jeder Pflanze, in jedem Tier, in jedem Stein, in  Allem – Was – Ist. Welchen Namen wir dieser schöpfenden Kraft geben ist für mich nicht mehr wichtig, denn alle Göttinnen sind eine Göttin und alle Götter sind ein Gott.
Der Respekt und die Liebe zum Leben in all seinen Formen und Farben ist die Grundlage für ein harmonisches Miteinander und sowohl inneren, als auch äußeren Frieden.

Die Göttin ist in jedem von uns. Auch in Dir!

Ich freue mich auf Deinen Besuch in der Seelengöttin auf www.Seelengoettin.de!

Unsere Facebook-Seite erreichst Du über:
https://www.facebook.com/seelengoettin

Zauberhafte Grüße
Lena

9
Jun

Wandel & Wunsch

   Posted by: Lena

SpiraleWir alle erschaffen unsere eigene Realität. Jeden Tag. Damit erschaffen wir auch jeden Tag den Nährboden zur Wahrwerdung unsere Wünsche.
Damit Wünsche wahr werden können, werden wir zunächst bewusster. Bewusster in der Wahrnehmung von uns selbst und unseren Bedürfnissen. Was will ich überhaupt? Was ist für mich wichtig? Was erfüllt mich? Was behindert mich? Was fördert mich?

Oftmals sind Wünsche nebulöse Gebilde ohne eine konkrete Struktur. Wünsche können sich jedoch erst manifestieren, wenn wir uns trauen ihnen eine Gestalt geben. Gestatte Dir aus Wünschen konkrete Ziele zu gestalten.
Ohne Ziele bewegst Du Dich im Kreis, läuft vor und zurück, doch kommst niemals an. Haben Deine Wünsche ein Gesicht, wird sich dir auch ein Weg zu ihnen und die Richtung offenbaren.

Wünsche und Ziele wollen bewegen. Das Erreichen eines Ziels geht immer mit persönlicher Entwicklung auf dein einen oder anderen Art und Weise einher. Oftmals bemerken wir gar nicht, wie sich in uns ein Wandel vollzieht – doch er ist da. Sich diesem Wandel zu öffnen und bereit zu sein sich selbst oder Teile von sich zu Transformieren ist eine weitere wichtige Grundlage zur Wahrwerdung von Wünschen.

Wünsche wollen wandeln und wenn wir uns wandeln wollen Wünsche wahr werden. Wandel & Wunsch sind eins.

25
Mai

Drei Hexen treffen sich

   Posted by: Lena

Zwei Hexen schlenderten eine Straße entlang und sprachen über Götter und die Welt. Auf einmal hörten Sie lautes Knattern und Rattern. Das Quietschen eines Keilriemens zerschneidet die Stille des anbrechenden Abends. Die Bremsen singen ihr Klagelied, als ein altes, bereits auf einem Auge blindes, Auto neben ihnen hält. Verwirrt schauen sich die beiden Hexen an. Mit einem Ruck geht die Tür auf eine Frau springt aus ihm heraus.

„HA! Ich habe doch gewusst, dass ihr es seid!“ Die Frau aus dem Auto stürmt auf die beiden Hexchen zu und umarmt sie wild.
„Mensch Hilde, du hast uns vielleicht einen Schrecken eingejagt! Schön dich zu sehen. Wie geht es dir?“, stößt die halb erstickt ältere der beiden Hexen hervor.
„Ach Renate, du weißt doch, das Leben einer Hexe ist nie das einfachste.“, entgegnet ihr die wilde Hilde: „Weißt du schon das neuste?“
Neugierig tritt Renate näher an Hilde heran: „Ne – erzähl!“
Stolz streckt Hilde ihr Brust hervor: „Ich bin die auserkorene Retterin von Robbie Williams!“
„Nein!“
„Doch!“
„Wow!“ Ehrfürchtig schaut Renate Hilde an: „Woher weißt du das denn? Hat er dich angerufen?“
„Ach Renate“, entgegnet ihr Hilde, „ so läuft das doch heutzutage nicht mehr. Ich hatte eine Vision“
„Nein!“
„Doch!“
„Wow!“
„Ja, ich habe dreimal hintereinander geträumt, dass ich ihn rette. Also bin ich seine Retterin!“
„Nein!“
„Doch!“
„Wow! Klar, das ist eindeutig. Du musst einfach seine Retterin sein. Mensch Hilde, du erlebst immer so aufregende Dinge!“, erwidert Renate, die Hilde noch ehrfürchtiger ansieht. Nach einer kurzen Pause fährt sie fort: „ Ha! Ich habe es doch immer gewusst – endlich entwickelt meine Tochter auch magische Fähigkeiten!“
Verwirrt schaut Hilde Renate an: „Wie kommst du denn jetzt darauf, wir waren doch gerade bei mir.“
„Naja“, Renate holte einmal tief Luft: „Meine Maus hat mir erzählt, dass sie schon mehrfach von Tokio Hotel geträumt hat! Das waren dann doch eindeutig Visionen!“
*Stille*
„Habe ich dir eigentlich schon von meiner neusten Robe erzählt?“ fragte Hilde Renate.
„Nein – erzähl!“
„Ich sag dir Renate, der letzte modische Schrei. Tod schick! Ich sage nur: Pannesamt!“
„Nein“
„Über 4000 Pailetten“
„Wow!“
„Eine 3-Meter-Schleppe“
„Der Hammer!“
„Und natürlich Fledermausärmel“
„Ich bin begeistert!“ Renate grübelte kurz: „Ist das vielleicht nicht etwas unpraktisch im Wald?“
„Ach i-wo“, sagte Hilde: „ Ich wollte letztens ein brandneues Ritual zur Dämonenbeschörung ausprobieren, dass ich im Internet downgeloadet habe.“
„Ach Hilde, du bist immer so mutig!“
„Ich weiß Renate. Naja, leider regnete es an dem Tag und so stapfte ich in meiner wunderhübschesten Robe, mit Gummistiefeln und meinem Ritualkoffer bewaffnet, durch den Wald. Und dann geschah es!“
„Was?“
„Just, als sich meine Schleppe zum 7 Mal verhedderte hatte ich eine Vision!“
„Nein!“
„Doch!“
„Wow!“
„Die Göttin persönlich hat mir offenbart, dass ich ab diesem Zeitpunkt meine Rituale nur noch auf meinem Fernsehsessel zelebrieren darf!“
„Nein!“
„Doch!“
„Wow! Ach Hilde, du hast es auch immer gut – Ich hätte auch gerne einen so innige Beziehung zur Göttin!“ sagte Renate
„Naja Renate, dass schaffst du bestimmt auch – irgendwann. Naja, ich muss jetzt auch weiter. Die Göttin segne euch!“ Und schon brauste die wilde Hilde weiter.

Verschüchtert meldete sich das kleine Hexchen, dass bis jetzt noch nichts gesagt hatte: „Ach Renate, ich möchte auch einmal eine richtige Hexe werden! Leider habe ich momentan nicht das Geld für schöne Roben oder teure Ritualgegenstände und die ehrenamtliche Tätigkeit im Hospiz beansprucht mich sehr. Naja, trotzdem ist es ein schönes Gefühl anderen Menschen Trost und Hoffnung in den letzten Tagen spenden zu können. Und richtige Rituale kann ich auch noch nicht feiern, ich gehe nur raus in die Natur, lausche dem Flüstern der Blätter und habe das komische Gefühl von meiner Mutter umarmt zu werden.“

Kobold - handgemalte Postkarte von Seelengoettin.de

Kobold- handgemalte Postkarte von Seelengoettin.de

„Menschen werden mit dem Alter immer kleiner.“ sagte die kleine fette Fee zu mir, als wir gemeinsam im Gras unserer Lichtung saßen und den Wolken bei ihrem Treiben zusahen.
„Das stimmt nicht.“, sagte ich. „Menschen wachsen, wenn sie älter werden und werden immer größer und größer. Ok, zum Schluss werden sie wieder etwas kleiner, aber nur ein ganz kleines bisschen.“
„Hmmm.“, die kleine fette Fee streichelte sich über ihren runden Bauch, wie sie es immer tat, wenn sie nachdachte. „Ich finde, dass Menschen kleiner werden!“
Ich sah meine liebe Freundin an und meinte nur: „Aus biologischer Sicht ist das nicht korrekt.“
Da sprang die kleine fette Fee auf: „Ha! Da haben wir es doch! So klein bist du geworden, noch viel kleiner wie ich bist du schon!“
Ich schaute von oben auf die kleine fette Fee hinunter: „Das sehe ich.“ Die kleine fette Fee strahlte übers ganze Gesicht und legte sich wieder ins Gras.
Ich kaute eine Zeit lang grübelnd auf einem Halm herum. Irgendwann schnaubte ich angenervt und sah wieder die fette Fee an: „Was meinst du damit, dass Menschen mit dem Alter immer kleiner werden?“
Die kleine fette Fee streichelte sich sorgsam über ihren runden Baum. „Jaaaa, das ist soooo.“ Sie holte tief Luft und legte eine wohl inszenierte Pause an. Ich verdrehte die Augen. „Wenn die Menschen klein sind, dann wissen sie nichts.“
„Ach nein, wirklich?“ Ich verdrehte meine Augen noch mehr und hätte wetten können einen Teil meines Gehirns sehen zu können.
„Ja, wirklich!“, sagte die kleine fette Fee und fuhr fort: „Und weil sie nichts wissen, müssen sie sich selbst ergrübeln wer den Regenbogen an den Himmel gemalt hat und wie die runden Kreise auf einem See entstehen und wie das Männchen in den Fernseher kommt und wer die Babys bringt. Ja, und weil sie es eben nicht genau wissen, halten sie alles für möglich. Und deswegen sind sie gaaaaanz groß und furchtbar reich! Und wenn sie fliegen wollen, dann breiten sie ihre Arme aus, laufen einen Berg hinab und dann fliegen sie. Und sie wollen Lehrerin oder Feuerwehrmann oder Prinzessin oder Mondflieger oder noch was anderes werden. Und dann fatahmorganisieren sie, sie wären Lehrerin oder Feuerwehrmann oder Prinzessin oder Mondflieger oder noch was anderes und dann sind sie es.“ Die kleine fette Fee hatte so sehr ihren runden Bauch gerieben, dass er wie eine Clownsnase leuchtete. „Tja. Und dann, dann wachsen die Menschen und gehen zur Schule und dort entlernen sie. Ihnen wird gesagt, wer den Regenbogen an den Himmel gemalt hat und wie die runden Kreise auf einem See entstehen und wie das Männchen in den Fernseher kommt und wer die Babys bringt. Und dadurch werden die Menschen krank und entlernen zu träumen und zu fatahmorganisieren. Und dann haben nicht mehr die Feen oder Kobolde oder Buntstiftmacher oder die weiß-ich-nicht-was den Regenbogen an den Himmel gemalt, sondern nur der Regen und die Sonne oder so. Und wenn sie dann noch mehr entlernt haben, dann sind sie irgendwann Lehrerin oder Feuerwehrmann aber können nicht mehr Mondflieger oder Prinzessin oder noch was anderes sein. Und irgendwann zwischendurch entlernen sie das fliegen, weil ihnen gesagt wird, dass irgend so ein Dingsdabumsda-Gesetz das unmöglich macht. Und sie versuchen es auch gar nicht mehr, weil das Dingsdabumsda-Gesetz ja sagt, dass das gar nicht geht!“ Die kleine fette Fee schnappte ein paar Mal nach Luft. „Tja, und deswegen werden die Menschen im Alter immer kleiner und ziemlich arm.“
„Hmmmm.“ Ich sah in die Wolken und beobachtete wie sich aus ihnen Tiere und Gesichter formten und war davon überzeugt ein Stückchen gewachsen zu sein. „Ich glaube, du hast recht. Menschen werden mit dem Alter immer kleiner.“

1
Mai

Herzlich willkommen!

   Posted by: Lena

gemeinsam

Der Kreis ist gezogen,
das Band ist gewoben.
Hier, zwischen den Welten,
wo Gesetze nicht gelten,
am Rande der Zeit,
sind wir in ihrem Geleit.

 

Ich möchte dich herzlich auf www.hexentipps.de willkommen heißen und freue mich sehr über Deinen Besuch! :-)

Das Leben um uns entfaltet gerade seine ganze Pracht: Die Tage sind bereits merklich länger geworden, Blumen erblühen, die Bäume tragen ein frisches Blätterkleid und die Wärme der Sonnenstrahlen dringt in unsere Herzen.

Alles befindet sich im Wandel und Wachstum und so freue ich mich sehr, dass pünklich zu Walpurgis meine neue Homepage Hexentipps online geht! Ich bin sehr gespannt, wohin der Weg führen und was sich aus der Idee hinter Hexentipps im Fluss der Zeit entwickeln wird.

 

Doch um was geht es auf dieser Homepage eigentlich?

Auf Hexentipps werden kurze und knackige Ratschläge, Rituale, Rezepte sowie Anleitungen zu den unterschiedlichsten magischen und naturspirituellen Themen veröffentlicht.

Hierbei wird der Fokus insbesondere auf die Praxis und das Leben gesetzt. Theorie ist wichtig, doch letztendlich ist das, was uns in unserem Herzen wirklich erfüllt, das Leben und das Ausleben von dem, was in uns ist. Hexentipps soll anregen und bewegen.

Und wenn Du magst, kannst Du bei Hexentipps etwas bewegen und andere Menschen anregen. Mehr dazu erfährst Du unter „Mach mit!

Zauberhafte Grüße

Deine Lena


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